Nach dem unpräzise gespielten und dirigierten Konzert des Luzerner Sinfonieorchesters vom Vorabend 25.8.22 sowie einer Sopranstimme, die im Orchesterklang unterging, war bereits der erste Akkord dieses Abends eine überaus große Wohltat!
Heuer hat wieder der charismatische künstlerische Kurator Håkan Hardenberger die Leitung, der sich Colin Currie, den internationalen Schlagwerk-Interpreten, mit ins Boot geholt hat.
Das erste Konzert nach nur einer Woche Probezeit mit 64 junge Musiktalente aus 25 Nationen fand indoor in Grafenegg statt. Dadurch war das Hörerlebnis wunderbar konzentriert. Man spürte die intensive Auseinandersetzung mit einem vielfältigen Repertoire, das nur den wenigsten Instrumentalisten bekannt war. Das tat der Intensität der Aufführung gut. Man spürte die hohe Konzentration und bewunderte beide Kuratoren in so kurzer Zeit ein so anspruchsvolles Konzert auf die Bühne zu bringen.
Das erste Konzert nach nur einer Woche Probezeit mit 64 junge Musiktalente aus 25 Nationen fand indoor in Grafenegg statt. Dadurch war das Hörerlebnis wunderbar konzentriert. Man spürte die intensive Auseinandersetzung mit einem vielfältigen Repertoire, das nur den wenigsten Instrumentalisten bekannt war. Das tat der Intensität der Aufführung gut. Man spürte die hohe Konzentration und bewunderte beide Kuratoren in so kurzer Zeit ein so anspruchsvolles Konzert auf die Bühne zu bringen.
Weltberühmt und berührend in ihrer Einfachheit und Klarheit spielen die 12 Cellisten das Repertoire des Tangos, Blues, Rumbas, des Liedhaften oder schlicht und einfach Claude Debussy. Bekommt das Publikum den Inhalt der „Twelve Angry Men“ nach dem gleichnamigen Film von Henry Fonda, erklärt, kann es interessiert den Dialogen und dem Geplänkel der Cellos folgen und ist wahrhaft begeistert. Nach der Pause geht es maßgeschneidert mit Duke Ellington und Spirituals weiter.
Dieses zarte Auftragswerk, in dem eine Fanfare als Kontrapunkt zum Orchester von seitlich oben erklingt, ist sehr entbehrlich und erfüllt nicht die Erwartungen an den für Musik Adventure bekannten Composer in Residenc des Grafenegg Festivals 2019. Ein schwacher Klang, der zu Mahlers Fünfter hinführen soll, aber nur kläglich versickert und keine Lust vermittelt.