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Royal Philharmonic Orchestra

Nach dem so schmissigen kurzen Sound the Bells! (1993) kam als Hauptwerk das viersätzige .

Violin Concerto No. 2 (Ein spätes Hauptwerk nach seinem ersten Konzert für Violine und Orchester aus den Jahren 1974-74 entstand auf Anregung von Sophie Mutter 2o21. Es wirkte trotz der wunderbaren Stargeigerin wenig akzentuiert und nicht so sensationell wie seit 2021 angepriesen. Es verbreitete sich in kürzester Zeit der Rum dieses Werkes, das mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung des Komponisten Williams in Tanglewood uraufgeführt worden war. Durch die geringe Dichte, wenig Tempi-Wechsel und vielfach gleichbleibender rhythmischen Gestik konnte auch Sophie Mutter nicht ihre 50-Jahre-Erfahrung auf der Violine ausbreiten.

Schade!

ANDREJ HERMLIN and his SWING DANCE ORCHESTRA

Als Prélude im Schlosshof um 18 Uhr spielte das 

Jazzensemble des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich

In richtiger Relax-Swing-Manier gelang es das zahlreiche Publikum für das Abendkonzert im Wolkenturm einzustimmen. Sehr stimmig und authentisch vorgetragen und moderiert von Susanne Stockhammer gab es die Swing-Oldies von Cole Porter, cheek to cheek, Stücke von Oscar Peterson, George Gershwin usw. Als einziger Song war die Ballade „Body and Soul“ von John W. Green  zu sanft und zu sentimental, aber das bringt ja das Genre Ballade und das Thema mit sich.

Das Publikum war mit den neun Songs zufrieden und glücklich und bereit für den Fortgang der Swings aus den 30er Jahren.

GANZ GROSSES KINO

Prélude im Schlosshof mit Ensemble Artiste Sonore – ein Klangkörper des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich

Flöte, Oboe, Klarinette und Fagot spielten als stimmungsvollen klassischen Auftakt französische Komponisten wie Jean Francaix, Eugène Bozza und Jacques Ibert.

Hardenberger/Trompete und das European Union Youth Orchester

Ein belebender Fanfarenstoß und eine breite Ausführung in heroischer Weise im ersten Stück. Genauso die Antwort einer US-Amerikanerin auf den „Common Man“, die gleich sechs kurze Stücke für Fanfaren schrieb. Das erste war zu hören, das der Pionierin der amerikanischen Dirigentinnen vor Ort,  also Marin Alsop, gewidmet war. Beide Stücke in einer klaren Tonsprache: aufmunternd, heroisch und selbstbewusst.