Arnold Schönberg ein Prophet der Musik
Im Hof von Thomas Bernhard muss nicht immer Thomas Bernhard gelesen werden!
Im Hof von Thomas Bernhard muss nicht immer Thomas Bernhard gelesen werden!
Der Trost der Kunst – ein Abend zwischen E und U
Um es mit Niavarani aufzunehmen und das Gleichgewicht der beiden Gesprächspartner herzustellen bzw. zu garantieren bedarf es einer zweiten Frau, und zwar ist es Karin Bergmann, die mit Intendant Claus Peymann ans Wiener Burg Theater kam und dieses als künstlerische Direktorin bis 2019 leitete. Sie moderierte und unterbrach allzu lange Ausschweifungen Niaravanis.
Amras ist erst das zweite Prosawerk Bernhards. Es handelt von einem Brüderpaar, das den Selbstmord der Eltern und den geplanten eigenen überlebt hat. Ihr Onkel versteckt sie im Turm des Schlosses Ambras bei Innsbruck. Nach und nach kommt die Ursache für den familiären Selbstmord durch die Zeilen. Es ist eine Ich-Erzählung. Die Epilepsie des jüngeren Bruders Walter, belastet den Ich-Erzähler, den um ein Jahr älteren Bruder von kaum 20 Jahren.
Gratulation zur neuen Jugendschiene im Programm der Festwochen Gmunden!
Das Publikum war vorwiegend jung und stürmisch bewegt von den Songs, die sie oft schon kannten. Und das war gut so, da der lebensbejahende oft ironische – melancholische Text einen wichtigen Part innehat.
Live im ORF III
Ein perfekter Open-Air-Abend des Brucknerorchester Linz vorm Traunstein!
Die Energie des mit zahlreichen jugendlichen InstrumentalistInnen durchsetzten Klangkörppers ist phänomenal! Einfach großartig! Vor allem der äußerst junge Konzertmeister gab schwungvoll Bewegung und Rhythmus vor.
Mit FRANZL ist Franz Schubert gemeint, denn Bryan Benner hat viele der 700 Lieder Franz Schuberts in bestes Englisch übertragen und sein dynamisches Team gibt Passagen mit den jeweiligen Instrumenten pointiert wieder. Großartig ist sein Bariton und die Textung ins Englische der Schillerschen Balladen. Sie zeigen eine Freude an der harmonischen Musik und eine Ehrung Schuberts Werke.
Statt Ernst Molden (krankheitshalber verhindert) und seiner Band inklusive Willi Resetarits sprangen die Stubenblues mit den drei Salzburgern Stefan Schubert als Konzertmeister/Gitarre, Peter Angerer/Percussion und Klaus Kircher/Bass ein.
Der Pianist Mathias Rüegg hat in Arrangement von 15 Liedern Brahms, Schuberts und Schumanns sowie eines sogar von Heinrich Heine für diesen Abend bereitgestellt. Bereits 1969 bearbeitete er Schumanns Kinderlieder für seine damalige Rockband. 1977 gründete er und leitete bis 2010 das Vienna Art Orchester, für das er ebenfalls die Arrangements entworfen hatte. 2013 debütierte die Sängerin Lia Pale aus Wels/OÖ mit Rüeggs englischen Fassung der Winterreise Schuberts im Porgy & Bess in Wien.
Das heurige Fest zur Ehrung eines österreichischen Literaten wurde mit Vorträgen/Referaten (Aleida & Jan Assmann, Frank Günther, Jo Lendle, Hanno Loewy, Hajo Steinert u. a.) Konzerten (Hans Theessink), Diskussionen, Autorenlesungen von Raoul Schrott, Monika Helfer, Köhlmeier selber und Filmen sowie einem mythologisch-Philosophischen Abend mit Konrad Paul Liessmann begleitet.
Auf historischen Originalinstrumenten, d.h. Blasinstrumente ohne Klappen und ein ehrwürdiger Hammerflügel von Clementi aus dem Jahre 1812 aus der Sammlung des Museums Schloss Kremsegg u.a. arrangierte Haselböck in etwa gleich großer Orchestergröße wie bei der Uraufführung im Palais Lobkovitz Wien.