Kinder des Olymp
Inmitten des II. WK hatten ein Regisseur, ein Schauspieler und ein Drehbuchautor das Bedürfnis einen Film über die unerfüllte Liebe des Pantomimen Jean-Gaspard Deburau zu entwickeln. Die Wirrnisse des Krieges waren kontraproduktiv, aber durch Übernahme durch eine andere Produktionsfirma, verfälschte Namensgebungen des jüdischen Komponisten und des jüdischen Filmarchitekten usw. gelang dem Regisseur Marcel Carné die Fertigstellung 1944 in Nizza just zur Zeit der Landung der Amerikaner in der Normandie. Dies mag verdeutlichen, dass in diesem Film-/Bühnenstoff keinerlei Politik vorkommen kann. Es ist die LIEBE und nur die LIEBE, auch die zum Theater, die Handlungsgegenstand ist.
Was ist wichtiger als die LIEBE?
„Kinder des Olymp“ von Jacques Prévert (Film 1943/44)
07. Bürgertheater, Landestheater St.Pölten
18.5.2019 Gr. Haus, Premiere 16 Uhr
Leitung/Inszenierung/Fassung - Nehle Dick, Dramaturgie - Julia Engelmayer, Musik - Sebastian Gabler, Kostüme - Irene Schiller, Regie - Gabrielle Erd, Astrid Krizanic-Fallmann, Karin Schweinzer u. 40 andere…
SchauspielerInnen: 50 BürgerInnen St. Pöltens zwischen 9 und 77 Jahren.