In Bad Ischl im Kongress & TheaterHaus
Der Trost der Kunst – ein Abend zwischen E und U
Um es mit Niavarani aufzunehmen und das Gleichgewicht der beiden Gesprächspartner herzustellen bzw. zu garantieren bedarf es einer zweiten Frau, und zwar ist es Karin Bergmann, die mit Intendant Claus Peymann ans Wiener Burg Theater kam und dieses als künstlerische Direktorin bis 2019 leitete. Sie moderierte und unterbrach allzu lange Ausschweifungen Niaravanis.
SERGE AIMÉ COULIBALY.FASODanse Theatre
Serge Aimé hat sich, wie er sagt „mit der Suche nach dem Wesentlichen im Menschen beschäftigt, ganz gleich woher er kommt.“
Hardenberger/Trompete und das European Union Youth Orchester
Ein belebender Fanfarenstoß und eine breite Ausführung in heroischer Weise im ersten Stück. Genauso die Antwort einer US-Amerikanerin auf den „Common Man“, die gleich sechs kurze Stücke für Fanfaren schrieb. Das erste war zu hören, das der Pionierin der amerikanischen Dirigentinnen vor Ort, also Marin Alsop, gewidmet war. Beide Stücke in einer klaren Tonsprache: aufmunternd, heroisch und selbstbewusst.
PAT METHENY
Zu Beginn des Solokonzertes fängt er mit äußerst sparsamen Akkorden aus der Dream Box die Aufmerksamkeit und Konzentration des Publikums ein. Der Zuschauer hat keine Ursache der Beschaulichkeit ausgiebig zu frönen.
GARTEN der LÜSTE
Inspiriert von Hieronymus Boschs Bild: Der Garten der Lüste findet Quesne eine Zeit dazwischen, eine Zeit zw. Mittelalter und Renaissance, eine Epoche der Übergänge interessant und nimmt sie als Ausgangspunkt für seine Gedanken und plastischen Handlungsabläufe.
DER KLEINE EISBÄR
Was tut ein Flamingo als Zwischennummer und aufgeregter Vogel in der Geschichte des kleinen Eisbären Lars und wo ist der Papageientauer Jury? Soll der ersetzt werden durch die kurze Nummer des Papagei Pedro? Warum kommen die zwei kleinen süßen Eisbären aus der Kapitänskajüte nicht vor, sondern nur der Hund Nanuk? Mit diesen geretteten Eisbärkindern hätte Lars über den Winter das Schwimmen geübt – so steht es im Bilderbuch. Und kleine Kinder wollen, dass die Geschichten so statt finden, wie sie die Handlung kennen Da sind sie ganz genau!
27. Philosophicum Lech 17. - 22. Sept. 2024
Philosophicum Dialoge I: „Wie ist die Lage?“
Claudia Paganini und Andreas Rödder.
Moderation: Martin Haidinger
Claudia Paganini als Sprachphilosophin betonte, dass die Stabilität über Worte anstrengend und bedroht sei. Außerdem muss man gerade bei der Klimakrise zwischen Warnruf und politischer Sachdarstellung unterscheiden. Zitat: „Die Klimakrise komme nämlich weit hinten bei den Sorgen der Menschen, weil es etwa Abstraktes ist.”
Außerdem bringen punkto KI neue Medien immer eine Krise, „denn es herrscht kein Vertrauen in die Mediennutzung.” Allerdings „Krisen sind nicht nur negativ, sondern bringen Neues, ev. Karrieresprung.“
Andreas Rödder stellt fest, dass die KI heute eine Medienrevolution wie 1914 punkto Auto, Telegraph, Flugzeug etc. darstellt. „Seit den Olympischen Spielen 1896 gilt: Höher – schneller – weiter.” Er fährt fort: Die USA sind in der Krise. Wie soll sich Europa verhalten? „Polarität ist notwendig, Polarisierung nicht!” Und: „Die transatlantische Solidarität ist ein MUSS!„
„Die westliche Gesellschaft hat die größte Freiheit!” Claudia Paganini meint bezüglich des Klimas geht es um souveräne Individuen, die ausverhandeln.
Eva Riebler
FESTWOCHEN GRAFENEGG
Bereits die Einführung von Heinz Sichrovsky in der Reitschule war ein Pflichttermin. So wunderbar gespickt mit persönlichen und interessanten Details im Eilzugstempo vom Pult gespult ist schon ein vergnüglicher Einstieg.
GRAFENEGG SOMMERKLÄNGE
Enno Poppe-Dirigent und Sarah Maria Sun-Sopran
Seit 2017 gibt es in Grafenegg einen Composer in Residence. Im Schloss sind in den Schaukästen interessante Details zu bestaunen.
SALZKAMMERGUT FESTWOCHEN GMUNDEN
Amras ist erst das zweite Prosawerk Bernhards. Es handelt von einem Brüderpaar, das den Selbstmord der Eltern und den geplanten eigenen überlebt hat. Ihr Onkel versteckt sie im Turm des Schlosses Ambras bei Innsbruck. Nach und nach kommt die Ursache für den familiären Selbstmord durch die Zeilen. Es ist eine Ich-Erzählung. Die Epilepsie des jüngeren Bruders Walter, belastet den Ich-Erzähler, den um ein Jahr älteren Bruder von kaum 20 Jahren.
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