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Marielis Seyler: Momentum Frau

Frau im Universum. Als Herausgeber dieses wertvollen deutschen-englischen Bildbandes firmiert Carl Aigner. Er stellte ein Vorwort von Georg Baselitz zur Künstlerin voran, ließ den Autor Julian Schutting zu ihren Bildern eine Antwort geben und den Kurator Günther Oberhollenzer zu ihren Kohlblatt-Bildern, die 2020 in Wien ausgestellt waren, sprechen (Oberhollenzer kuratierte auch 2022 ihre Ausstellung im Museum Daubiana bei Bratislava). In einem eigenen Interview kam Carl Aigner zu den wesentlichen Punkten, die die Fotokünstlerin bewegen.

Martina Sens: PoeSENSkalender

Ein Tag – ein Gedicht. Martina Sens vereinigt 150 Tage mit jeweils einem Gedicht, das oft anlässlich des Datums Bedeutung erhält oder erleidet. Die Politik zieht sich durch und daher sind die Inhalte oft mahnend oder anklagend. Es ist ihr 10. Werk und die Texte erscheinen in ihr Lieblingsgestalt: in Lyrik.

Thomas Sautner: Pavillon 44

Thomas Sautner ist immer gut! Und wenn sein Roman fast 500 Seiten umfasst, er einige Jahre daran gearbeitet hat, ist es noch erfreulicher! Wofür ist Sautner diesmal gut? Dank seiner intensiven Beobachtungsgabe und humorvollen Analysierung – für stetes Lächeln und intensive Gespanntheit!

Harald Darer: Blaumann

Reise in die Vergangenheit. Der Protagonist löst sein Versprechen an einen kollegen seiner Lehrjahre ein und kehrt nach 25 Jahren an den Ort zurück, wo er einst tätig war. „Tätig war” ist schöngeredet, denn er hatte gemeinsam mit seinem Kollegen furchtbare Lehrjahre hinter sich. Der Juniorchef traktierte sie, wo er nur konnte und behandelte sie wild gestikulierend, finster dreinschauen, mit einfachsten Zurufen in seiner Sprüchesprache gezielt abfällig.

Josef Enz: Frottage

2022 gab Josef Enz meine Lieblingswerke, die Aphorismensammlung mit Zeichnungen: CAPUT:Kopf sowie den Band KUNST STURZ: Enchiridion der Kunstbetrachtung heraus. Und wie er selber sagt: Hat die Kunstform der Handzeichnung und ein Aphorismus eine bemerkenswerte Gemeinsamkeit – Kein Strich, kein Wort ist zu viel, treffsicher, konzise, nicht genauigkeitsabhängig, dafür aber frei im Geist und in der Phantasie.

Axel Karner: In adern dünn brach licht

Lebens-Miniaturen: Axel Karner wurde 1955 in Zlan, Oberkrain/Slowenien geboren, unterrichtete in Wien evangelische Religion und darstellendes Spiel und soziales Lernen. Er veröffentlichte nun seinen siebten Gedichtband. Dieses Mal fehlen die Illustrationen. Sie müssten Wunden, Tod und Verbrechen beinhalten. Die Texte kommen daher im Umfang klein und zart, in der Wirkung umso gewichtiger einher.