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Ballet BC Vancouver: Busk/ Bedroom Foolk/ Solo Echo

Drei Tanzchoreografien aus den Jahren 2009, 2015 und 2012 von drei Choreografinnen: Aszure Barton, Sharon Eyal und Crystal Pite zu völlig differenten Musikstücken von Camille Saint-Saens bis Brahms Cellosonaten in e-Moll oder F-Dur brachte Abwechslung und doch einen geschlossen Rahmen der Methode der Körperarbeit. Drei weibliche Choreografinnen, aus einer Generation kommend, haben ähnliche Position der Sichtweise, der Kreativität und des Spektrums der Einzelchoreografie in Beziehung zum Gesamtensemble.

Neujahrskonzert Tonkünstler unter Alfred Eschwé

Das Neujahr wurde wie seit über 20 Jahren fachgerecht von Alfred Eschwé begrüßt. Er dirigierte mit Leichtigkeit, klar ohne Schnörkel und mit feinsinnigem Humor und leichtlebigen Einsprengseln zu Werken, Komponisten und Literaten wie Nestroy oder Karl Valentin. Von Nestroy ließ er uns wissen: „Kunst ist, wenn man etwas nicht kann, sonst ist es ja keine Kunst“! und von Karl Valentin gab er als gute Wünsche für die Regentage des Neuen Jahres dem Publikum auf den Weg: „Ich freu mich, wenn es regnet! Denn wenn ich mich nicht freu`, regnet`s auch!

"Jazz meets Klassik"

Ein phänomenales Jazztrio (Nicolas Kendall, Charles Yang, Ranaan Meyer) = The Three! Und als Gast an den Drums Matthew Scarano - eine tolle Ergänzung zu den Tonkünstlern unter Keith Lockhart (BBC, Dirigent des Boston Pop orchestra, und künstlerischer Leiter des Brevard music center in Nord Carolinausw.)

Thomas Gansch: REVOLUTION- FROM VIENNA TO LIVERPOOL

Die drei Brüder Janoska und ihr Schwager Julius Darvas waren in der Oper von Sidney oder in New York in der Carnegie Hall und nun sind sie gutgelaunt für zwei Stunden bei uns in St. Pölten im Festspielhaus. Das Können auf der Violine oder die Töne des dunklen, warmen Kontrabasses und die enorme Geschwindigkeit auf den Tasten des Klaviers werden mit ungläubigem Staunen goutiert. Ihr Debütalbum von 2016 hatte sehr bald Gold-Status errungen und nun tragen sie aus dem zweiten Album von 2019 vor. Von Bach bis Beethoven und vom Kinderliedlein bis zu den Beatles, Georg Kreisler oder Cole Porter Kompositionen geht die Bandbreite. Hervorragend auch die eigenen Kompositionen, die sie z.T. für ihre Söhne komponierten. (z.B. ganz humorvoll und großartig das Stück „Prinz“ von Roman Janoska!)

Les ballets C de la B, Requiem pour L.

Alain Platel als Performer und Tanzchoreograf ist international berühmt. Er liebt das sparsame Bühnenbild, die wilden wie die stillen Gesten. Großformatig hat er das Video einer Frau, die Abschied nimmt und den Körper zurücklässt in Schwarz-Weiß über den ganzen Bühnenhintergrund gespannt. Gebannt verfolgt jeder das Sterben dieser Frau und sieht als Kontrast davor 14 Musiker und Tänzer spielen, die schreiten, tanzen, laufen, hopsen, den Flügelschlag imitieren oder mit dem weißen Tuch Abschied winken. Sopran, Tenor und Alt singen gemeinsam mit vier weiteren Mitgliedern des Ensembles, wie auch vereinzelt, kommen zusammen, legen Steine auf die imitierten Gräber und bewegen sich wie die Tänzer über das Gräberfeld. Anschwellende afroamerikanische Gesänge mischen sich mit der Musik Mozarts Requiem, das er unvollendet vor seinem Ableben als 35-Jähriger 1791 schrieb.

CHRISTMAS with LONDON BRASS

England war im frühen 19. Jhdt. nicht nur das Land der großen Kohlengruben und Stahlwerke, sondern auch der damals neu entstandenen Blechbläsergruppen. Aus der Tradition der ca. 20.000 Kapellen und Ensembles der Jahrhundertwende stammt auch diese Kapelle von Philip Jones, die von zwei Bandmitgliedern als „London Brass“ weitergeführt wurde.

Klaus Doldinger`s Passport

Ein Allround-Genie steht mit 82 Jahren auf der Bühne des Festspielhauses. Er ist liebenswert und leitet seine Stücke ein, einmal sind sie besinnlich, dann verzaubern sie und heißen „Akrakadabra“, oder sind im 7/4 Takt geschrieben und heißen „Seven for four“. Einmal führen das Saxofon, dann die drei Drummer oder die Elektro-Gitarre mit Solos. Aus ruhig fließenden Tonleiter-Gegurgel entwickelt Doldinger einen interessanten Song und überhaupt ist der Blues ständig dabei. Schließlich waren Fatty George und Joe Zawinul oder Roland Kowatsch seine Freunde.